28.08.2016

Am Samstag im freien Training lief beide Male alles super. Es war zwar ziemlich nass und rutschig aber die Technik funktionierte einwandfrei.

Danach ging es zum Zeittraining, in dem es die halbe Runde bis zur Moorkurve sehr gut lief. Bei der Einfahrt in die Kurve ist mein Heck stark ausgebrochen. Grund: Antriebswelle vorne rechts abgedreht. Das hieß, nur noch mit Heckantrieb zu Ende fahren. Am Ende kam dann eine Zeit von nur circa 41s raus, Platz 7 von 7.

Das bedeutete im 1. Vorlauf musste ich vom letzten Startplatz starten. Bei der starken Konkurrenz echt schwierig nach vorne zu fahren. Nach einem super Start kam ich als dritter in die erste Kurve hinter Moris Fettweiß und Jan-Henrik Detjen. Den Lauf sind wir dann auch in dieser Reihenfolge zu Ende gefahren.

Sonntag ging es dann zum zweiten Vorlauf von Startplatz 3, also erste Reihe innen am Turm. Am Start blieb Moris Fettweiß wegen technischer Probleme stehen. Jan-Henrik Detjen fuhr auf Platz 1 und ich auf Platz 2 vor. Das ging dann bis zur letzten Runde so weiter, bis in der zweiten Kurve nach Start/Ziel das vordere rechte Traggelenk aus dem Achsschenkel brach und ich dadurch die Kontrolle über das Auto verloren habe. Bei der Drehung wurde ich dann noch sehr unglücklich von Justin Kutz am linken Hinterrad erwischt. Das war das Ende für diesen Lauf (Schäden: Traggelenk vorne abgerissen, Antriebswellengelenk vorne rechts geplatzt, Heckdifferential geplatzt, ganze Hinterachse nach rechts verzogen, Aufnahmepunkt vom Lenker hinten links krumm usw.)

Durch sehr gute tatkräftige Unterstützung meiner Schrauber, Martin Schwebs, Sebastian Soer, meinem Vater und durch freundlicher Hilfe einer Mitstreiterin der Klasse 6, dessen Auto dieses Wochenende nicht dabei war, haben wir das Auto zum 3. Vorlauf wieder an den Start bringen können. Vielen Dank dafür!

In letzten Vorlauf ging es nun hauptsächlich darum, anzukommen und Punkte zu sammeln und um zu testen, ob die Reparatur hält. Es hat alles super gehalten und ich bin zufrieden als 5ter durchs Ziel gefahren.

Im Finale musste ich nun von Position 5 starten und alles geben. Leider ist mir dann am Vorstart aufgefallen, dass die Wassertemperatur viel zu schnell anstieg, bin dann ausgestiegen, um zu schauen, ob noch Wasser drin ist. Leider war es komplett leer. Ich bin dann ins Fahrerlager zurück gefahren um Wasser zu holen. Allerdings lief es sofort unten aus dem Kühler wieder raus, Kühler undicht. :( Trotzdem bin ich zum Start gefahren und habe den Motor bei jeder Gelegenheit ausgemacht, um ihn möglichst kühl zu halten. Zur Sicherheit fuhr ich nur eine Runde, um wenigstens Punkte zu bekommen, da wir nur noch 5 Autos waren. Ich wurde dann als fünfter gewertet.

Ein großer Dank geht auch noch an den MSC Moor, bei denen wir das Traggelenk an den Achsschenkel schweißen durften, hat super gehalten!

Herzlichen Glückwunsch an Jan-Henrik Detjen zum grandiosen Sieg in der Klasse 6 und im Superfinale. Du bist richtig geil gefahren, hast die Ehre der Klasse 6 im Superfinale schön hoch gehalten!

Wir werden jetzt alles geben, um den V8 wieder flott zu machen, so dass es in 2 Wochen in Mölln weiter gehen kann.

 

Danny Rickling